29. Januar 2020

Sew Your Wardrobe Basics .:. January

Jumper / Pullover - Uniqlo x Marimekko
Jeans - made by me (McCalls M5894) / selbst genäht (McCalls M5894)
Bag / Tasche - Givenchy
Boots - Boden
Watch / Uhr - Cluse

EN So here is my contributaion for #SewYourWardrobeBasics. Honestly... I don't like my jeans... but it's not the pattern, it's me. Before I'll go on with my pattern review: down at the end of this blogpost is the link up for your contribution for your Denim basic piece you made. You have to subscripe just once tp InLinkz, for the rest of the year you just need to log in. You need a link, for example the link to your blogpost or the link of an Instagram picture. Please don't post advertisement, since this link up is ad free and link back to this blogpost so readers can visit this link up, too. The link up will be open till Wednesday next week.
About the Jeans pattern:
fabric: cotton Denim with a lot of stretch
size: I chose size 18, but had to take in a lot (the side seam allowance is 2,5cm)
fit: quite loose
alterations: I lowered the front (above the crotch) around 2cm, lengthened the legs about 6cm (and the jeans is still too short)
instructions: Since this is a Palmer/Pletsch patterrn it includes lots of tips how-to-fit your jeans. I really enjoyed the instructions and find them easy to follow.
recommendation: Well... at first I really really liked the pattern and was so happy with the fit, but the jeans were a bit too lose for my liking (maybe because of the amount of stretch), so I experimented with the side seams and took a bit in. Then I took more in... then I ripped my basting stitches and made it wider... this was a process over around two weeks (work got in the way). Then my joy shifted... you know that moment, when you just want to finish a project? Yes, that was me after sewing these jeans for almost three weeks... I thought: better done then perfect (and that from me: a perfectionist!). So here we are. The back of these jeans isn't great so I spare you the view. 
Conclusion: I don't think the pattern is bad! It's just very hard to fit a jeans on your own and over several weeks. These pair of jeans is wearable, but it's not the classic I anticipated. So I started another pair of jeans, but couldn't finish them by now.
I'll wear these jeans in my free time, but not to work.
Let's see if I can get some inspiration from your makes below!
On February 1st I'll announce the theme for February, so stay tuned.
Sincerely,
Stef

DE Hier ist also mein Beitrag zu #SewYourWardrobeBasics im Januar. Und ehrlich gesagt... ich kann die Jeans überhaupt nicht leiden! So, jetzt hab ich's gesagt! Kennt Ihr das: man will etwas verbessern und macht es nur noch schlimmer? Verschlimmbessern? Ja! So erging es mir mit dem Jeans-Schnitt. Bevor ich aber zur Schnittbesprechung komme:
Am Ende dieses Beitrags findet Ihr die Link Party zu meiner Challenge, Ihr könnt dort gerne Euren Denim-Beitrag verlinken (man muss sich einmalig bei InLinkz anmelden, danach loggt man sich nur noch ein). Du musst nur den Link Deines Blogbeitrags oder den Link zu Deinem Instagram Bild (klicke dazu auf die drei Punkte an der oberen rechten Ecke Deines Instagram Bildes und URL kopieren klicken) kopieren und unten einfügen. Bitte denkt daran: keine (Eigen-)Werbung und bitte verlinkt meinen Blogbeitrag in Eurem Beitrag, damit Besucher/innen sich hier die ganze Link-Party angucken können. Das Link-up wird bis nächste Woche Mittwochabend geöffnet sein.
Nun zum Jeans Schnitt:
Stoff: Denim aus Baumwolle mit viel Elasthan
Schnittmuster: McCalls Schnittmuster #M5894
Größe: Ich habe die Größe 18 gewählt, konnte aber relativ viel an den Seiten wegnehmen, da die Nahtzugabe 2,5cm umfasst
Passform: relativ locker
Änderungen: Ich habe den vorderen Schritt um 2 cm gekürzt (die Hose wäre sonst über dem Bauchnabel und das ist mir persönlich zu hoch, außerdem habe ich die Beine um 6cm verlängert (allerdings ist die Jeans noch immer ein klein wenig zu kurz)
Anleitung: Da es sich um einen Palmer/Pletsch Schnitt mit Schritt für Schritt Anleitung zur Passform Anpassung handelt, ist die Anleitung recht ausführlich. Auch wenn ich mit meiner Jeans nicht zufrieden bin, muss ich doch sagen, dass die Anleitung gut war.
Empfehlung: Tja... am Anfang war ich vom Schnitt total begeistert. Der Sitz war anfangs wirklich gut, für meinen Geschmack aber noch zu locker. Ich habe daher ein wenig mit der Seitennaht experimentiert und längere Heftstiche gemacht (die sind schneller wieder aufzutrennen). Ich fand die Jeans noch immer zu locker, daher habe ich sie noch ein bißchen enger genäht... dann habe ich die Seitennähte doch wieder aufgetrennt und die Seiten etwas weiter gemacht... dieser Prozess verlief über zwei Wochen, dann kam der Wendepunkt. Vielleicht kennt ihr das: man näht so lange an einem Stück, dass man irgendwann keine Lust mehr hat und es einfach nur fertig bekommen möchte? Ja, so ging es mir nach inzwischen fast drei Wochen und sehr viel Stress auf der Arbeit. Ich dachte mir: lieber ferig als perfekt (Oje, das sage ich als absolute Perfektionistin!). Von hinten sitzt die Jeans fürchterlich, aber den Anblick erspare ich Euch lieber!
Zusammenfassung: Es liegt nicht am Schnittmuster, es ist nur nicht einfach, eine Hose ganz alleine anzupassen, wenn man sich ständig im Spiegel betrachten muss. Zudem war das Nähen über mehrere Wochenh nicht optimal, allerdings hätte ich es neben meiner Arbeit einfach nicht anders stemmen können. Ich habe mir aber schon eine weitere Jeans nach einem Ottobre Schnitt zugeschnitten, die hoffentlich besser gelingt. Diese konnte ich zeitlich aber nicht mehr fertigstellen.
Eigentlich wollte ich mir eine Jeans für die Arbeit nähen, leider ist mir das nicht gelungen, da sie aber tragbar ist, werde ich sie in der Freizeit anziehen.
Vielleicht können mich ja Eure nachfolgenden Jeans-Werke inspirieren.
Am 01. Februar enthülle ich das nächste Thema für #SewYourWartdrobeBasics. Ich freue mich über Euren Besuch.
Liebe Grüße
Stef
fotografiert von JFN

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5. Januar 2020

Basic Blazer .:. Burda style 10/2010 #108

Werbung wegen Markennennung und -verlinkung

EN This is the forth blazer I made with lapels and I'm over the moon with the result (if I do say so myself)! That's not just because of my skills, but of the absolutely delicious wool cashmere blend fabric. I know grey is such a  basic (and sometimes boring) colour, but I started the #SewYourWardrobe Challenge for 2020, because I was already sewing basics at the end of 2019. And I don't think this blazer is boring at all. It'll be a great wardrobe basic for the winter month and maybe even for the trasition into spring.
Now let's talk about the blazer pattern: 
fabric: wool cashmere blend
pattern: Burda style 10/2010 #108 (I browsed the burdastyle.com webside, but they deleted all old patterns before 2015, here is the link to the German Burda style homepage in case you want to see the technical drawing)
size: I chose the size 44
fit: fitted quite loose
alterations: I love the fit around the shoulders, but I had to make a full bust adjustment and I added an inch at the hips.I also skipped the buttons and buttonholes at the arms, too time consuming.
instructions: As usual Burda instructions are on the shorter side, especially the pattern instructions in the magazine. Since this wasn't my first blazer, I didn't care much about the instructions and followed my own steps. This pattern is definetely for advanced sewers and for beginners I'd suggest a blazer pattern with a more detailed instructions, such as the Jasika blazer by Closet Case Patterns (here you get the whole shabang with interfacing, hand stitching etc.).
recommendation: Ever since the full bust adjustment was done and the second muslin fitted great, I was in love with this pattern, BUT: it was a lot of work and took me around two month to finally finish the blazer. Now the pattern is adjusted, I would love to make this blazer again. If you aren't afraid of alterations (especially if you have a bigger bust) I highly recommend this pattern.
And if you need some sewing motivation, maybe my sewing challenge SewYourWardrobeBasics is for you?
I hope you had a great start to the new year. Happy Sunday!
Sincerely,
Stef

DE Dies ist der vierte Blazer, den ich mit Reverkragen genäht habe und ich bin dieses Mal überaus stolz auf mich (wenn ich das Mal so sagen darf). Das lag aber nicht nur an meinen Nähkünsten, sondern auch an dem herrlichen Woll-Kaschmir-Mix Stoff, der sich genial gut verarbeiten ließ. Ich weiß, Grau ist eigentlich eine so langweilige nichtssagende Farbe (eben eine Basisfarbe), aber ich habe die Nähchallenge #SewYourWardrobeBasics für 2020 gestartet, weil ich schon Ende 2019 darüber nachgegrübelt habe, welche Basics ich mir noch nähen könnte. Und dieser Blazer ist, wenn auch in langweiligem Grau, ein absolutes Basisteil in meinem Kleiderschrank und passt perfekt zu meinen schwarzen und dunkelblauen Hosen. Ich werde den Blazer über die verbleibenden Wintermonate und in der Übergangszeit sicher oft tragen.
Nun zum Blazer Schnittmuster:
Stoff: Woll-Kaschmir-Mix
Schnittmuster: Burda style 10/2010 #108
Größe: Ich habe die Größe 44 gewählt und eine Oberweiten-Anpassung für eine große Oberweite gemacht
Passform: relativ locker
Änderungen: Ich finde den Sitz an der Schulter und im Rücken hervorragend, allerdings passt mir der Blazer um die Oberweite Mal so gar nicht, ich glaube, ich habe 2cm dazugegeben. Außerdem wollte ich den Blazer auch an der Hüfte etwas lockerer und habe 2,5cm dazugegeben (das müsste ich das nächste Mal aber nicht unbedingt wiederholen, der Blazer würde auch so gut passen und wäre noch etwas figurbetonter). Die Knöpfe an den Ärmeln habe ich weggelassen, hätte zu viel Zeit gekostet.
Anleitung: Tja, die Anleitung im Burda Magazin ist immer äußerst knapp. Da es auch nicht mein erster Blazer war, habe ich die Anleitung nur überflogen und dann mein eigenes Ding gemacht. Für Anfänger ist diese Anleitung definitiv nicht geeignet. Wer doch einen Blazer versuchen möchte, dem sei der Jasika Blazer von Closet Case Patterns empfohlen, dessen Anleitung ist sehr umfangreich, inklusive Wahl der Einlage, Handstichen usw.).
Empfehlung: Nachdem ich die Anpassung der Oberweite vorgenommen hatte und das zweite Probemodell gut saß, liebe ich das Schnittmuster, allerdings musste ich wirklich viel Arbeit reinstecken, damit mir der Blazer auf den Leib geschneidert sitzt. Wenn Ihr so viel Anpassungen auf Euch nehmen möchtet (vor allem bei großer Oberweite), kann ich das Schnittmuster sehr empfehlen.
Falls Ihr noch ein bißchen Motivation zum Nähen benötigt: vielleicht ist ja meine Nähchallenge #SewYourWardrobeBasics auch etwas für Euch?
Ich hoffe, Ihr seid gut ins neue Jahr gestartet. Habt einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße
Stef
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fotografiert von JFN