27. Mai 2019

Inspiration .:. Urban Safari - my DIY capsule collection


EN Sometimes I lose my sewing motivation... sometimes I have just a few minutes to sew during the week... sometimes I have too many sewing ideas in my head... then I and need a plan. Last year I planned and sewed up a business capsule wardrobe (here is part I and part II) and I loved it. I loved the process and (of course) the result and I was very proud of myself, because I could stick to my plans (most of the part) and I had a versatile handmade collection in my wardrobe.
This year it was kind of the same: I bought some fabrics without a plan or focus. With the little sewing time I have during the workweek, I got really upset about myself. It took me some time to realise that it was me, who upset myself. So, to take  care of my mental health, my fabric stash and my sewing time, I decided to give the capsule wardrobe planning another try. 
I started collecting ideas from all over the internet (Instagram, Pinterest, Screenshots from everything I liked) and man did I have a lot of pictures! So I narrowed these pictures down (What do I really need in my wardrobe and what do I have in my fabric stash???) and I realised, there is a theme: earthy tones (most of the times solids), natural fabrics and a little bit of animal print. 
Not too long ago I read about "Safaris" and that the origin of the word is Swahili (spoken in east africa) and means "journey" (in all of the different meanings). I thought that "Safari" fits perfectly to the capsule wardrobe I had in my mind. Yeah, I know... seeing these pictures it's kind of obvious (I need clothes for travel, fun and work time), but I also love the idea behind all the different journeys I take during the make of such a capsule wardrobe. It's (speaking metaphorically) a journey of learning new sewing skills, it's a spiritual and mental journey (speaking of mental health, I really need sewing time for my mental balance)... well, I hope you get the idea behind my bad English. So I chose Safari as my overall theme.
Here you see just a few of my favourite pictures from my moodboard and on Wednesday I'll show you the concrete pieces I plan on sewing (some are even finished by now).
I hope you like my ideas, see you on Wednesday for more.
Thank you for reading.
Sincerely
Stef

DE Manchmal verliere ich meine Nähmotivation... manchmal habe ich nur ein paar Nähminuten pro Woche... manchmal habe ich zu viele Nähideen im Kopf... dann brauche ich einen Plan! Letztes Jahr hatte ich eine Basisgarderobe / Capsule Wardrobe geplant und genäht und ich habe es sehr genossen (lest hier mehr dazu Teil I und Teil II). Ich mochte den Prozess und natürlich das tolle (und durchdachte) Ergebnis im Kleiderschrank, aber am besten war das stolze Gefühl, etwas wirklich nach Plan durchgezogen zu haben.
Dieses Jahr war es ähnlich wie Anfang letzten Jahres: ich kaufte Stoffe ohne einen wirklichen Plan und ohne Fokus und mit der wenigen Zeit, die ich durch den neuen Job zum Nähen hatte, wurde ich irgendwann richtig stinkig... es hat eine Weile gebraucht, bis ich überhaupt dahinter kam, dass ich mich nur über mich selbst ärgerte. Also, um mich ein bißchen meines Seelenzustandes, meines Stofflagers und meiner Nähzeit anzunehmen, habe ich beschlossen, wieder eine Basisgarderobe / Capsule Wardrobe zu planen und zu nähen.
Als erste habe ich nach Ideen gesucht und alles, was mit im Internet gefiel, gespeichert (manchmal habe ich einfach einen Screenshot gemacht, manchmal Bilder auf Instagram gespeichert oder auf Pinterest gepinnt) und ich kann Euch sagen, es waren eine Menge Bilder. Diese Sammlung musste ich dann erst Mal wieder verkleinern und mich auf das fokussieren, was ich einerseits in meinem Kleiderschrank brauche und andererseits was mein Stofflager hergibt. Und siehe da, es ergab sich ein immer wiederkehrendes Thema: erdige Töne, natürliche Stoffe (Leinen, Baumwolle etc.) und ein bißchen Animalprint.
Vor kurzem habe ich dann einen Beitrag über "Safaris" gelesen und dass das Wort ursprünglich aus der Sprache Swahili (wird in Ostafrika gesprochen) stammt und ganz allgemein "Reise" mit allen Facetten bedeutet. Ich war begeistert, denn Safari passte hervorragend zu meinen Nähplänen! Klar einerseits ist es natürlich ganz offensichtlich, dass die Bilder, die ich hier zeige, stark von Safaris inspiriert sind, aber das Wort "Reise" hat ja auch noch viele andere Bedeutungen. Metaphorisch gesprochen ist es eine Nähreise, auf der ich neue Erfahrungen sammle; es ist aber auch eine mentale und spirituelle Reise bei der ich mich ganz auf mich konzentrieren kann (ich hatte ja schon von meinem seelischen Gleichgewicht gesprochen und das Nähen trägt unheimlich dazu bei, dass ich ausgeglichen bin). Lange Rede, kurzer Sinn, ich habe mich aus vielen Gründen für die Bezeichnung Safari entschieden (urbane Safari, weil es vor allem Kleidungsstücke für die Arbeit werden, die ich aber genauso gut auf Reisen tragen kann).
Heute zeige ich Euch ein kleine Auswahl der Bilder, die mich angesprochen und inspiriert haben, am Mittwoch werde ich dann konkreter und stelle Euch die Kleidungsstücke vor, die ich mir im Zuge dieser Basisgarderobe nähen möchte (man könnte es auch Kollektion nennen...).
Ich hoffe, Euch gefällt meine kleine Zusammenstellung und wir sehen uns hier am Mittwoch wieder.
Vielen Dank fürs Vorbeischauen und Lesen.
Liebe Grüße
Stef
picture credits: one, two, three, four, five, six, seven / Bildnachweis: Bild eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben

Kommentare:

  1. Hallo Stef,
    Ich verfolge schon lange Deine Arbeiten auf Deinem Blog und auf Instagram. Ich bewundere sehr wie genau du nähen kannst, und was für tolle Kleidungsstücke immer entstehen. Auf Deinen nächsten Beitrag bin ich sehr gespannt. Ich selber bin im Moment noch etwas unorganisiert unterwegs und habe einen relativ grossen Stoffvorrat.So nach dem Motto was billig ist und mir gefällt wird mal gekauft.
    Ich denke mehr Planung wäre bei mir nicht schlecht.
    Liebe Grüsse und vielen Dank für die wirklich tollen Beiträge und Bilder.
    Gabriela

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  2. I love love love safari! Thank you for ideas!

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  3. Danke fürs Teilen deiner (Gedanken-) Reisen! Lese gern mehr, und drücke die Daumen in der Sache mit dem seelischen Gleichgewicht! :-)

    Liebe Grüße
    Immi

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  4. Hallo Stef, wieder ein wunderbarer Brief, den du hier verschickt hast. Tolle Idee und die Bilder sind fast schon ein moodboard. Nähen ist auch für mich ganz wichtig für mein seelisches Gleichgewicht und ich bin mein ganzes Leben lang immer wieder darauf zurück gekommen. Andere nennen so etwas Meditation. Nähen ist dann meine Meditation, Konzentration nur auf mich und auf die Näharbeit. Nichts ist in dem Moment wichtiger. Keine Gedanken kommen dazwischen, die sonst so störend sein können. Da pflegt ja jeder so seine kleinen persönlichen Feindschaften, ob Job, Parkplatzsuche, Nachbarn oder die Schlechtigkeit der Welt im Allgemeinen. Nach 2 - 7 Stunden Nähen finde ich alles gar nicht mehr so schlimm, weil ich meine kleine Welt um ein tolles Stück bereichert und Freude daran habe :-)) Ich wünsche Dir, dass Du Kraft aus Deiner kreativen Arbeit schöpfen kannst und danke Dir für das Teilen Deiner Ideen und Näharbeiten, die tollen Bilder, die Schnittbesprechungen und die damit verbundene Mühe.
    Ganz liebe Grüße
    Christina

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