29. Oktober 2014

Tartan .:. Red&Black

Tartan Blouse / Karo-Bluse - Mango (FW 2013)
Pants / Hose - Zero
Jumper / Pullover - Esprit
Motojacket / Lederjacke - Oakwood
Tartan Pumps, Tartan Slipper - Karo Pumps/Slipper - Mango (FW 2013)
Bag / Tasche - Mango (FW 2013)
Cuff / Armreif - COS
Pearl-Necklace / Perlenkette - Bijou Brigitte
Auch wenn ich hohe Schuhe liebe und finde, dass sie ein Outfit immer aufwerten und gleich viel schicker wirken lassen, muss ich doch zugeben, dass sie einfach nicht immer alltagstauglich sind. Daher habe ich oftmals ein paar flache Schuhe zum Wechseln dabei, wenn ich auf hohen Hacken unterwegs bin (z.B. immer praktisch beim Supermarkteinkauf nach der Arbeit).
Bei dieser Kombination fiel mir die Auswahl der flachen Schuhe sehr leicht, denn ich habe mir diese Karoschuhe im letzten Herbst sowohl in der hohen als auch in der flachen Version gekauft. Aktuell gibt es Karobluse und Karopumps auch noch im Mangooutlet. 
Ich wünsche Euch einen schönen Mittwoch.
Liebe Grüße,
Stef



Kommentare:

  1. Tolles Outfit!!! Dass das Hemd und die Schuhe so gut zusammen passen:o) Echt superschön:o)
    Liebes Grüße,
    Kirsten

    http://www.thedressbakery.blogspot.com

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  2. Ich finde die Karobluse passt etwas besser zur roten Hose als der schwarze Pullover, aber gehen tut in jedem Fall beides! Die Schuhe sind beide sehr schön!
    Generell bin ich nicht so der Fan von Kunstfasern. Die Bluse ist reines Polyester, habe ich gerade gesehen, und das hält mich meist vom Kauf ab. Einerseits, weil es sich oft elektrisch auflädt und sich auch nicht so gut anfühlt, andererseits weil es unter ökologischen Gesichtspunkten nicht so toll ist. Wie stehst du denn als Stoffexpertin dazu?
    Viele Grüße, Anna

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    1. Hallo Anna,
      mit dem Stoffthema machst Du ein weites Feld auf, denn da gibt es sicherlich unendlich viel zu sagen. Warst Du diejenige, die sich auch immer wieder über meine Kleidungs-Verlinkungen bei facebook muckiert hat?
      Zunächst einmal: Ich kenne das Problem mit der statischen Aufladung natürlich, aber wenn man das Kleidungsstück anprobiert und sogar einen Pullover drüberzieht, merkt man ja ganz schnell, ob es sich statisch aufläd oder nicht.
      Bei Kunstfasern kommt es sehr darauf an, WAS für ein Kleidungsstück es ist und wie der jeweilige Körper darauf reagiert. Es gibt einige Menschen, die schwitzen sehr stark und da helfen Kleidungsstücke aus Kunstfaser wahrscheinlich nicht, sondern machen es schlimmer. Dieses Problem habe ich nicht.
      Ich habe auch kein schlechtes Gewissen dabei, Kunstfasern zu tragen. Letztendlich musst Du selbst wissen, was Du kaufst.
      Wenn Du unter ökologischen Gesichtspunkten kaufen willst, rate ich Dir, einfach alles aus Bio-Baumwolle aus der Region selbst zu nähen oder Du suchst Dir Labels, die garantiert biologisch, nachhaltig, fair und kinderfrei arbeiten (Wobei ich mich frage, wer das kontrolliert).
      Du solltest Dir klar machen, dass der Baumwollanbau in den USA oder China Millionen Liter Trinkwasser kostet, die Herstellung von Kunstfasern verbraucht Erdöl (kann aber auch aus Plastikflaschen recycelt sein). Die gewonnenen natürlichen Rohstoffe, die Du offensichtlich bevorzugst, werden teilweise tausende Kilometer nach Asian geflogen oder verschifft, um dort unter teils menschenunwürdigen Bedingungen vernäht zu werden, damit sie auf den deutschen Markt trotzdem günstig angeboten werden können (z.B. die Bioprodukte von H&M).
      Unter den heutigen Umständen ist absolut kein Kleidungsstück, kein Kosmetikprodukt oder Schuh in irgendeiner Weise ökologisch verantwortbar. Es sei denn, Du kaufst alle Rohstoffe in der Umgebung ohne lange Transportwege etc. Selbst Bananen, Ananas, Mangos etc. sind unökologisch. Erdbeeren im Winter aus Spanien zu kaufen ist ein Verbrechen, wenn man sieht, wie dort die Böden durch die Monokultur austrocknen.

      Ich habe für mich entschieden, dass ich bewusst konsumiere, aber nicht auf alles verzichte, da ich selbst bei Meterware, die ich selbst vernähe, nicht weiß, woher sie kommt, unter welchen Bedingungen sie gewebt und gefärbt wurde. Ich sehe mir an, welche Qualität der Stoff hat: knittert er, wie viel Prozent Elasthan, Baumwolle etc. hat der Stoff? Wie fühlt er sich auf der Haut an? Es ist ja wohl logisch, dass man keinen Futterstoff aus Kunstfaser als T-Shirtstoff benutzt... Schließlich entscheide ich mich dann auch noch, ob mir ein bestimmter Druck gefällt oder nicht.
      Du musst für Dich selbst entscheiden, welche Produkte Du kaufen willst, glaube aber nicht, mit reinen Naturfasern ökologischer zu kaufen.
      Viele Grüße,
      Stefanie

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  3. Liebe Stefanie,
    danke, dass du dir so viel Zeit genommen und das so ausführlich beantwortet hast. Das wäre ja fast nochmal ein eigener Blogeintrag...
    Nein, deine Facebook-Verlinkungen habe ich bislang noch nicht kommentiert oder mich darüber beschwert. Ich bin eigentlich ein großer Fan von deinem Blog und finde es toll und sehr inspirierend, dass du so viel nähst.
    Wahrscheinlich hast du recht damit, dass Baumwolle, zumindest in der Herstellung, nicht unbedingt ökologischer ist als Polyester. Beim Abfall denke ich, dass Baumwolle besser abgebaut werden kann. Polyester ist ja eher eine Art Kunststoff. Außerdem ist Polyester für mich (zumindest meistens und vor allem "pur") ein nicht so komfortables Material. Und mich regt es manchmal auf, dass manche Shops (nicht Mango) sehr teure Klamotten verkaufen, die aber auch nur aus Polyester sind, wobei das ja im Einkauf sehr billig ist, der Preis also nur durch das Design oder das Label zustande kommt.
    Ich muss aber zugeben, dass auch ich Sachen aus Polyester besitze und man es manchmal kaum umgehen kann, wenn man nicht gerade steinreich ist. Außerdem finde ich es wahnsinnig schwer, sich beim Kleidungskauf "richtig" zu verhalten, weil man wirklich nicht weiß, wo und wie gewebt, genäht, gefärbt usw. wird. Ich bin da auch noch auf der Suche, wie man sich als Konsument am besten verhält, deshalb habe ich dich auch aus Interesse gefragt. Gerade durchs Selbernähen kann man ja zumindest die Ausbeutung der Näher/innen in armen Ländern irgendwie umgehen, wobei selbst da die Frage ist, ob die sonst einen besseren/schöneren Beruf hätten und ob sie nicht das Nähen, selbst wenn es unter schlechten Bedingungen ist, brauchen, um ihre Familien ernähren zu können. Das ist wohl eher eine Frage der Politik in den jeweiligen Ländern als der unseres Konsums.
    Daher finde ich es auch legitim, Mode als Hobby zu haben, solange man es nicht übertreibt und hunderte von Klamotten kauft, die man gar nicht anzieht.
    Viele Grüße,
    Anna

    PS: Ich selber bin dabei, einen eigenen Blog aufzubauen, und hoffe, dass ich ihn in den nächsten Monaten starten kann...

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    1. Liebe Anna,
      mit dem langfristigen Abbau hast Du natürlich Recht, Baumwolle verrottet einfach schneller. Allerdings kann man seine Kleidung ja auch recyclen, z.B. upcyclen (aus alten Kleidungsstücken neue nähen), sie in die Kleidersammlung/Bedürftigen geben oder auch weiterverkaufen (z.B. auf Kleiderkreisel). Wie gesagt, manchmal werden Kleidungsstücke sogar aus recycelten Plastikflaschen gemacht...
      Stimmt schon, einige Designer verwenden auch Polyester etc. und lassen sich ihren Namen bezahlen. Angebot und Nachfrage regeln eben den Markt, wenn jemand bereit ist 3900€ für eine Chanel-Tasche auszugeben, dann wird sie das auch kosten (bzw. im Moment steigen die Preise sogar noch bei Designertaschen). Die Designer wollen ja unerreichbar erscheinen, damit die breite Masse davon träumt, wenigstens ein Teil dieses Designers zu besitzen. Designer verkaufen Träume...
      Ich glaube einfach, man kann sich nicht "richtig" beim Konsumieren verhalten, da gibt es einfach zu viele Punkte zu bedenken und letztendlich überblickt man trotzdem nicht alles.
      Entweder ich nähe mir etwas selbst oder ich überlege mir, ob ich etwas wirklich kaufen möchte. Klar zögere ich bei günstigeren Kleidungsstücken nicht so lange, aber ich überlege doch zweimal oder schlafe ein/zwei Nächte drüber, bevor ich mir etwas kaufe.
      Hmm, Mode ist definitiv NICHT mein Hobby. Ich weiß auch gar nicht, ob Du mich damit meintest... Nähen ist mein Hobby, Mode ist nur das, was am Ende dabei herauskommt. Man könnte sagen, Mode und Design sind meine Interessen. Es wäre ja verrückt, wenn ich mir all die Sachen kaufe und vor allem so viel Zeit investiere und die Sachen nähe, aber dann nicht tragen würde! :)
      Wenn Dein Blog steht, schick mir Deinen Link. Wird es ein Nähblog?
      Liebe Grüße,
      Stef

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