21. Juli 2014

Designer for Tomorrow Award .:. Part I

Stoffe.de hatte mich zum Designer for Tomorrow Award am 09.07.2014 während der Fashionweek eingeladen und heute (nach anderthalb Wochen) habe ich nun die Freigabe für meine Fotos. Veranstaltet  wurde das Ganze von Peek&Cloppenburg Düsseldorf und dessen Onlineshop FashionID unter der Schirmherrschaft von Tommy Hilfiger.
Ich bin besonders stolz auf diese Einladung, da Näh-Blogger normalerweise nicht zu Fashionshows oder zur Fashionweek eingeladen werden, denn das Ziel der Designer ist es natürlich, beworben/getragen zu werden. Da ich mich höchstens inspirieren lasse, trage ich aber nicht zum Umsatz bei. Daher freue ich mich riesig, dass stoffe.de meine Arbeit an meinem Blog mit dieser Einladung honoriert hat.
Da der Designer for Tomorrow Award aber junge Talente fördern soll, fühlte ich mich an dieser Stelle genau richtig. Um sich für den DfT Award zu bewerben, benötigt man ein abgeschlossenes Modedesign-Studium oder eine Ausbildung im Bereich Modedesign und der Abschluss sollte nicht mehr als zwei Jahre zurückliegen. Es sollen also wirklich junge Talente gefördert werden.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich keine große Promiexpertin bin und ich auch niemals eine bekannte Persönlichkeit ansprechen würde, um Fotos mit ihm/ihr zu machen. Ich persönlich finde das zu aufdringlich und solche Fotos geben mir einfach nichts. Ich fand es stattdessen interessanter, die Modeverrückten kurz vor dem Start in der ersten Reihe zu fotografieren. Ich kenne bei Weitem nicht alle Promis, die mir sowohl in der Sponsors-Lounge als auch während der Fashionshow begegnet sind, wen ich aber erkannt habe: (oberes Bild): Nikeata Thompson (Got to Dance), Wolke Hegenbarth (Schauspielerin), Johanna Klum (Moderatorin); (unteres Bild) Bonnie Strange, Andreas Weizel und Alina Süggeler (von der Band Frida Gold). Übrigens ist nicht meine Kamera kaputt, sondern die Beleuchtung war einfach so vielfabrig.
Als erstes zeigte Ioana Ciolacu, die letztjährige DfT Gewinnerin, ihre diesjährige Kollektion. Ich habe zusammen mit Christine (vom stoffe.de-Blog) in der vierten Reihe gesessen, leider waren die Stufen aber nicht sehr hoch, so dass ich meist die Füße nicht fotografieren konnte.
Wie ich schon berichtet habe, unterstützte stoffe.de Ioana Ciolacu mit Stoffen. Ich wiederum durfte mir aus Ioanas Auswahl ebenfalls Stoffe aussuchen, allerdings waren dies überwiegend Denim- und Leinenstoffe und ich hatte ja schon hier berichtet, dass ich mit der Stoffwahl für mein Outfit nicht sonderlich zufrieden war. Ioanna hat die gesponserten Leinen-Stoffe vor allem für Hosen verwendet.
Ihre Kollektion besteht aus sehr tragbaren und fließenden Entwürfen, mir hat ihre Kollektion durchweg sehr gut gefallen. Es waren viele Pastelltöne dabei, wie z.B. das puderrosa Kleid (oben) oder das cremefarbene Bustierkleid unten.
Besonders haben mir auch die Sixties-Sonnenbrillen und die vielen Cutout-Entwürfe gefallen. Nach der Show haben wir Ioana noch getroffen und sie berichtete uns, dass es sich um Kunstleder handelt, das mit Laserschnitt bearbeitet wurde. Unten seht Ihr ein Kleid und einen kurzen Overall mit dieser Cutout-Arbeit.

Damit ich hier keine Bilderflut produziere, zeige ich Euch heute nur noch zwei der fünf Finalisten des Designer for Tomorrow Awards 2014.
Der erste Designer, der seine Entwürfe auf dem Laufsteg präsentierte, war Yong Kyun Shin. Der Koreaner nannte seine Kollektion "The Broken" und das kann man an Hand seiner Entwürfe auch nachvollziehen. Er zeigte Kleidungsstücke aus Leder und Seide, versehen mit Nieten und größeren Metallelementen. Ich muss zugeben, dies trifft nicht ganz meinen Geschmack. Mir waren die Entwürfe ein wenig zu sehr an die 80er angelehnt und nicht wirklich etwas Neues.
Die zweite Finalistin war die Schweizerin Julia Winkler. Ihr Entwürfe gefielen mir unheimlich gut, denn einerseits verwendete sie oft die Farbe Lila, die ich persönlich sehr mag, andererseits hatten ihre Stoffe dünne Streifen, die von Weitem kaum zu erkennen, beim Näherkommen eine Art Moiré Effekt ergaben. Solche abstrakten Details gefallen mir sehr gut und sie war eine meiner persönlichen Favoriten.
Neben dem lila Satinmantel hat es mir noch der blaue Anzug angetan (da fällt mir auch ein, ich habe solch einen blauen Stoff noch für eine Hose in meinem Stofflager). Julia Winklers Entwürfe fand ich sowohl extravagant als auch edel.
Morgen zeige ich Euch dann die restlichen drei Finalisten des DfT 2014.
Liebe Grüße,
Stef

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